Buch mentale Stärke

Dein Weg zur mentalen Stärke

Dein Weg zur mentalen Stärke. Mentaltraining und Lebensschule für Sportler, Trainer und Betreuer.

 

Mentale Blockade lösen

Sinnbildlich betrachtet ist eine mentale Blockade im Sport wie ein Fluss, der mit einem Wasserrad eine Mühle antreibt. Wenn nun irgendwelches Geröll eine oder mehrere Stellen des Flusses blockiert, kann das Wasserrad und somit auch die Mühle ihre Leistung nicht vollbringen.

Im Sport gibt es unzählige Faktoren, die zu Geröll (mentale Blockaden) führen können und es muss im Einzelfall entschieden werden, welche Möglichkeiten zur Lösung der Blockade infrage kommen. Oft nimmt der sportliche Erfolgsdruck mit jeder schlechten Leistung noch stärker zu (mehr Geröll im Fluss). Teilweise wird die Situation auch durch das Nichtausüben können des Sports (zum Beispiel Verletzung, keinen Einsatz bekommen) verschärft und es wird besonders schwierig, aus dem Leistungstief herauszukommen und es längerfristig zu überwinden.

 

Oft hat eine mentale Blockade mit einer übertriebenen Erwartungshaltung zu tun, die vom Athleten selbst und/oder auch vom Umfeld her rührt. Der Athlet befürchtet sein Gesicht oder gar Lebenssinn zu verlieren und als Mensch alleine nicht genügend Wert zu sein. Problematisch ist es oftmals dann, wenn der Athlet in vergangenen Zeiten mehr oder weniger immer erfolgreich war und – sei es im Sport oder sonst wo – nie in ein wirkliches Leistungstief fiel. Er hat also nie gelernt, mit einer solchen Herausforderung umzugehen.

 

Ansätze zur Lösung einer mentalen Blockade 

Durch Stärkung des Selbstbildes nimmt der Erfolgsdruck in der Regel ab. Des Weiteren geht es darum, sich bewusst zu werden, dass es sich bei der momentanen Lage nur um eine Momentaufnahme handelt, die sich früher oder später auf eine Art und Weise verbessern wird. Zudem sollte dem Sportler auch klar sein, dass es in seinem Leben noch etwas anderes gibt, als Sport (deshalb sollte den anderen Lebensbereichen auch in guten Zeiten genügend Aufmerksamkeit verliehen werden). Auch das Zurückerinnern an ähnliche Situationen, die erfolgreich gemeistert werden konnten, sowie Gespräche mit nahestehenden Menschen, können manchmal Wunder wirken. In Betracht gezogen werden kann natürlich auch die Zusammenarbeit mit einem Sportmentaltrainer oder Sportpsychologen.